Im Laufe der Zeit hat sich der Wissensstand und die Vorstellung von unserer Realität gewandelt. Schon immer hat der Mensch sich darin versucht, den Aufbau des damals bekannten Universums zu beschreiben. Bis vor etwa 2300 Jahren glaubte man fest daran, dass die Erde eine Scheibe sei und man von ihr herunter fiele, wenn man zu nahe an ihren Rand kommt. Zudem galt sie als fester Mittelpunkt im Sonnensystem bzw. des gesamten Universums. Erst seit Aristoteles (um 350 v.Chr.) hat man sich von der Vorstellung der Scheibenform gelöst und die Erde als Kugel erkannt - dies ist das geozentrische Weltbild.
Als später in der Renaissance das heliozentrische Weltbild (auch kopernikanisches Weltbild genannt) entwickelt wurde, war nicht mehr die Erde, sondern die Sonne das Zentrum unseres Sonnensystems. In der folgenden Zeit wurde immer klarer, dass auch die Sonne nicht das Zentrum des Universums, sondern Teil unserer Galaxie, der Milchstraße ist. Die Erkenntnis, dass das Sonnensystem nur einen winzigen Teil des gesamten Universums ausmacht, setzte sich erst ab dem 18. Jahrhundert durch. Heute gilt diese Ansicht als Weltbild für veraltet und durch das Relativitätsprinzip abgelöst.
Heute lassen Ergebnisse aus physikalischen Experimenten Grund zur Annahme, dass unsere Umwelt in Abhängigkeit eines Betrachters - also uns selbst - existiert und ein Hologramm sein könnte. (Doppelspaltexperiment). Außerdem, so haben Wissenschaftler festgestellt, nimmt der Mensch nur ca. 4% seiner Umgebung als Realität wahrnimmt. Der Rest wird als ‚Dunkle Materie/Energie’ bezeichnet. Diese Erkenntnisse zwingen dazu, über ein neues Weltbild nachzudenken.
Bis zur Entdeckung der Quantenphysik, Anfang des 20. Jahrhunderts, gingen die Physiker davon aus, dass man bis auf wenige Reste ganz genau wisse, „was die Welt im Innersten zusammen hält“. Doch dann kamen sie: die Quanten. Wissenschaftler geben neuerdings offen zu, dass lediglich 4-5% von allem was existiert, messbar ist. Das lässt doch auf mehr hoffen!
Insgesamt besteht das Universum zu ca. 72% aus dunkler Materie, zu ca, 23% aus dunkler Energie und zu ca. 4,6% aus sichtbarer Materie und dem elektromagnetischen Spektrum (EMS). Das EMS ist der Bereich im All, den wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, bzw. mit unseren heutigen Mess- und Beobachtungsgeräten erfassen können. Das für unser Auge sichtbare Licht hat eine Wellenlänge von 400-750 Nanometern (Millionstel Meter, 1nm=0,000001m). Um zu verdeutlichen, wie klein der Bereich des sichtbaren Lichtes im EMS ist, kann man sich das gesamte EMS auf der Länge einer Marathondistanz (42,2km) abgetragen vorstellen. Auf dieser Marathonstrecke wäre nun das sichtbare Licht gerade einmal ca. 5cm lang.
Betrachtet man einmal nur das Weltbild der Erde im Einzelnen, um ihren Aufbau zu beschreiben, so muss bei umfassender Betrachtung festgestellt werden, dass die bisherigen Beschreibungen vielleicht nicht stimmen. Wenn man sich auf einige Quellen bezieht (Admiral Byrd), könnte man tatsächlich annehmen, dass die Erde tatsächlich hohl ist. Demnach würde es jeweils eine Öffnung in den Bereichen jedes Erdpols geben. In ihrem inneren existiere auch kein Eisenkern und kein Erdmantel, sondern eine Zentralsonne und die Erdhülle hätte demnach eine Dicke von rund 1300km. Ebenso herrschten im Erdinneren unterschiedliche Gravitationsstärken, welche zwischen 0 – 1 G liegen. U. a. in dem Buch ‚Etidorpha’ von 1895 sind ausführliche Beschreibungen zur Theorie der hohlen Erde zu finden.
Wäre an der Hohle-Erde-Theorie etwas dran, so müssten auch andere Planeten und Monde und evtl. sogar Sonnen in ihrem Aufbau gänzlich anders aussehen, als die orthodoxe Wissenschaft es uns vermittelt. Als Folge müssten auch physikalische Zusammenhänge und Kräftewirkungen komplett überdacht und erneuert werden.
Auch hier ist die Wissenschaft aufgefordert, sich, sofern nötig, von alten, wiederlegbaren Denkmustern zu lösen und unerwarteten Forschungsergebnissen nachzugehen, auch wenn diese die bisherigen Weltbilder auf den Kopf stellen würden.
Hohle Erde - Fiktion oder Realität? Teil 1
Maurice Forgeng


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