Der Physiker Burkhard Heim
Zeitthemen - Paradigm shift Sunday, 08 August 2010 17:08 | Print |  E-mail
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... von schwerem Schicksal geschlagen, hat Burkard Heim trotz Blindheit und ohne beide Hände seine genialen Ideen weiterentwickelt. Heims Theorie umfaßt nicht nur den gesamten Bereich der Physik, sondern auch Bereiche, die einer Betrachtung im Sinne der klassischen Wissenschaft nicht in dem Maße zugänglich sind, wie das Leben und höhere damit verbundene Aspekte.

burkhard_heimIm Prinzip gibt es zwei Teile dieser Theorie, nämlich eine rein mathematische Behandlung der physikalischen Phänomene im Sinne einer modernen Physik und einen zweiten Teil, eine Theorie des Transzendenten, in der solche Phänomene mit einer von Heim eigens entwickelten multivalenten  Logik behandelt werden. 

Als Elementarbaustein des Kosmos definiert Heim ein Metron. Das ist eine elementare Fläche, die den 6-dimensionalen Quantenraum  begrenzt. Neben den 3 räumlichen Koordinaten und der Zeit als vierte Dimension führt Heim zwei weitere Koordinaten ein, die er als Transkoordinaten bezeichnet. Nach seiner Theorie ist die Materie nichts anderes als eine Projektion höherdimensionaler Raumgebilde in das Raum-Zeit-Kontinuum hinein, die er Kondensation nennt.

Heim hat die Gleichung Einsteins über den Zusammenhang zwischen Energie, Masse und Lichtgeschwindigkeit zu einer von ihm so benannten transzendenten Funktion modifiziert, die keine einfache, im Sinne der Physik eindeutige Lösung liefert. Dennoch kann für spezielle Fälle ein angenähertes Gravitationsgesetz daraus abgeleitet werden. Die Form dieses Gesetzes hängt sehr stark von der Größenordnung der betrachteten Massen und ihrer Entfernung zueinander ab.

Aus der Konsequenz dieser Betrachtungen ergibt sich neben dem uns bekannten Gravitationsfeld ein Zweites, das sich zum Ersten etwa verhält wie ein magnetisches zu einem elektrischen Feld, wie dies erstmals von Maxwell gefunden wurde. Danach stehen diese beiden Gravitationsfelder im freien Raum senkrecht aufeinander.


Illobrand von Ludwiger hat Heims Theorie über Jahre intensiv studiert und gibt darüber eine sehr gute Übersicht und beschreibt auch deren Konsequenzen für die Physik . Einsteins Relativitätstheorie berücksichtigt bei der Beschreibung des Makrokosmos lediglich die Gravitation und sie kann deshalb in der Quantentheorie, die den Mikrokosmos zu beschreiben versucht, nicht herangezogen werden. Aus diesem Grund bezeichnet Heim die Relativitätstheorie als eine unvollständige Beschreibung der Natur. Weil die Relativitätstheorie mit 4 Dimensionen auskommt, ergeben sich zur vollständigen Beschreibung 16 miteinander gekoppelte Gleichungen. Im Gegensatz dazu fand Heim 36 Gleichungen, die den Mikrokosmos beschreiben, weshalb er die Zahl der Dimensionen mit 6 postulierte und auf dieser Annahme seine gesamte Theorie aufbaute. Diese Theorie erlaubt es, sowohl den Mikro- als auch den Makrokosmos samt seinen Phänomenen zu beschreiben.

Den beiden zusätzlichen Transkoordinaten schreibt Heim organisierende Eigenschaften zu. Die 5. Dimension ergibt den Grad an Organisation oder Ordnung in einem System. Je komplexer ein System wird, um so höher ist sein Wert der 5. Koordinate. Im Verlaufe der Evolution eines Systems sucht dieses den ihm bestimmten Endzustand, es erreicht diesen dementsprechend in der 5. Dimension.

Für diesen Vorgang wurde schon in der Antike der Begriff „Entelechie“  geprägt und Heim bezeichnete seine 5. Koordinate deshalb als die entelechiale Dimension. Er meint, alle Formen der Materie hätten das Bestreben, sich mit der Zeit zu verändern und sich auf den ihr zugedachten Zustand hin zu entwickeln. Deshalb ist die 5. Dimension eine Art Maß für den Grad der Evolution eines Systems.

Die 6. Koordinate lenkt nach Heim jedes System zu einem ihm bestimmten Endzustand. Diese Koordinate ist deshalb immer in Verbindung mit der 5. Dimension zu sehen. Ihr Bestreben ist, bei physikalischen Systemen den Grad an Unordnung zu erhöhen. Ein Haus zum Beispiel ist ein System hoher Ordnung. Überläßt man es für einen längeren Zeitraum sich selbst, dann wird es mit Sicherheit in einem zerfallenen Haufen von Unordnung enden. Hier ergeben sich deutliche Parallelen zum zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, nach dem die Entropie in einem System unwiderbringlich zunimmt. Entropie ist ein Maß für die nicht mehr verwertbare Energie. Heim nennt die 6. Dimension die aeonische Dimension.

Die Theorie Heims erlaubt in der letzten Konsequenz weitreichende Aussagen über die Struktur des Kosmos, sie erklärt in Ansätzen die Gravitation und die meisten physikalischen Konstanten. Leider hat Burkhard Heim es versäumt, seine Arbeiten dort zu publizieren, wo die konservative Wissenschaft Forschungsergebnisse ernst nimmt . In der Zwischenzeit ist man aber auch im wissenschaftlichen Establishment aufmerksam geworden und vielleicht gehört die Quantenfeldtheorie Heims doch bald zum Standardwissen in der anerkannten Physik und in der Schulwissenschaft.

 

© Copyright 2010 Dieter Schall

Karlsruhe, Januar 2010