Aktuell: Erdbeben in Japan
Maurice Forgeng Zeitthemen - Environment Monday, 14 March 2011 19:47 | Print |  E-mail
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(12.03.2011, 8:00Uhr)

Japan hat am Freitag, den 11.03.2011, ein gewaltiges Beben (Magnitude: 9,0) direkt vor der Ost-Küste erlebt, welches einen Tsunami, vergleichbar mit dem vor 6 Jahren in Indonesien, ausgelöst hat. Mit dieser Stärke hat selbst das Erdbeben-erprobte Japan nicht gerechnet. Das Ausmaß ist entsprechend groß. Diese Katastrophe könnte 10.000e Opfer fordern, da das Land sehr dicht besiedelt ist. Es gab schon weit über 100, teils stärkere Nachbeben. Doch eventuell wird es noch schlimmer kommen. Nun steht eine Kernschmelze kurz bevor. Nicht nur Japan gab den Atom-Alarm, sondern auch in Deutschland und in anderen europäischen Ländern wurde Atom-Voralarm ausgerufen. Denn wenn es tatsächlich dazu käme, könnte eine radioaktive Wolke bis nach Europa ziehen. Der GAU könnte sogar stärker sein, als damals in Tschernobyl.

Im Weiteren wird die Katastrophe sichtbare Auswirkungen in der Wirtschaft haben – nicht nur in der japanischen. Auch wird die Diskussion über Sinn und Unsinn der Atomkraft angeheizt werden – die Proteste werden intensiver.

Im Fokus dazu verweisen wir hier für Sie auf die Nukleartechnik und ihre Tücken. Seit langem schon stellen Ingenieure Alternativen in Sachen Energietechnologie vor, welche bedenkenlos für die Umwelt sind.

An solchen Ereignissen kann man gut ablesen, wie stark der Planet derzeit ‚arbeitet’. Sind die Umweltkatastrophen eher schwach und selten, so befindet sich die Erde in einer Ruhephase. Nun haben wir allerdings innerhalb von gut 6 Jahren schon zwei massive Seebeben erlebt, deren Zerstörungen ein kaum gekanntes Ausmaß erreicht haben. Das ist ein deutliches Zeichen, dass hier derzeit größere Veränderungen ablaufen.

Japan befindet sich am Nord-Westlichen Rand des Feuerrings im Pazifik. In dieser Region wurde in den vergangenen Jahren immer wieder größere Aktivität beobachtet (...wir berichteten).

Bleibt nun abzuwarten, wie viel Informationen des tatsächlichen Ausmaßes die Welt in der nächsten Zeit erfahren wird, da in den Medien über die Lage scheinbar abgemildert berichtet wird. So wird aktuell beispielsweise von gerade einmal 1.300 Todesopfern gesprochen.

 

Nukleartechnik - der größte Irrtum der Menschheit

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