Heilendes Wohnen
Topics - Architecture Saturday, 07 August 2010 13:00 | Print |  E-mail
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„Wir begrüßen unsere dritte und vierte Haut“

Etwas scheint in Bewegung zu geraten im Bereich des Wohnens. Ist es die Zeit der Besinnung? Die Zeit der Wandlung? Und wozu? Die Zeit der Umkehr? Und wohin?

Wir sprechen in geomantischen Kreisen davon, dass Architektur zur dritten Haut geworden sei. Ich sage an dieser Stelle: Architektur für die Sinne, das Wohnen in allen Sinnen, ist unsere vierte Haut.


In unsere erste Haut kann jeder sofort pieksen. Sie ist in ihrer Quantität ein Entgiftungspartner, in ihrer Qualität eine Streichelzone. Würdigen wir sie auch als Partner.

Unsere zweite Haut sind die Kleidungsgewänder, die wir täglich anlegen. Unsere Zellen reagieren sofort auf dunkle, düstere Farben oder Pastelltöne, wählen sie mit Bedacht aus!


Die dritte Haut ist unsere Wohnung (der Arbeitsplatz lässt sich mit dem Wohnumfeld kompensieren). Diese dritte Hülle, als dichte Materie = das Eis vom Wasser, bietet uns Schutz vor vielem:Wetter, Dieben, Neugierblicken, Raubtieren, Lärm.

Die vierte Haut ist nicht mehr das Eis, sie ist noch weniger als Wasser, sie erhält eine immer feiner werdende Konsistenz - sublimer wie Dampf.

Diese wirksame Hülle schützt uns vor Unbehagen, Energien und Schwingungen, die uns belasten und behindern bewusst zu sein, vor unliebsamen Mitbewohnern und Seelen aus anderen Sphären, Chemtrails, künstlichen Informationen und noch ungenannten Frequenzen.

„Schutz vor“ bedeutet gleichzeitig leider auch: im Kampf sein, Angst vor … ablehnen, weg damit!

Im Verbundensein zu allem was ist, schauen wir uns alles an und im Prozess der Transformation erhalten wir ein stärkendes Zuhause.

Unsere dritte und vierte Haut stehen in Beziehung zueinander, wie die Säulen und Vase im Artikel: Bauen im paradigmenwechsel.


Pragmatische Lösungen


Umkehr in heilendes Wohnen - TEIL I: LICHT UND FARBE 

Ohne Licht keine Farben. Goethe war vielmehr Farben-Wissenschaftler als Dichter. Die vernachlässigte Farben-Lobby unterstützt unser - in der Freude sein - kaum (dabei lieben es die Götter, wenn wir in Freude sind).

Farbe ist für mich, als sekundäre Tat des Lichtes, das Medium, mit der sofortigen und stärksten Wirkung auf die Befindlichkeit des Menschen.

Goethes geniale Kernaussage: „Am farbigen Abglanz haben wir das Leben.“ (Faust Teil II, 1. Akt)

Mein Credo hierzu: "Farbe ermöglicht unserem körper, unserer Seele und unserem Geist: Stärke und Inhalt." Ebenso den Vital-Emotional-Mental-Spritituellen-Äther-Körpern, Lichtkörpern, Merkivahs, Lichtgewändern.

Die Anwendung der Farben ist der Ausdruck einer Kulturepoche, der Ausdruck des Bewusstseins einer Gesellschaft und deren Geisteshaltung.

Meine Beobachtungen als Colour-Consultant zeigen mir einen zurückhaltenden, zögerlichen Umgang mit diesem heiligen und heilenden Medium trotz zahlreicher Literatur zur heilenden Farbwirkung.

Klang! Kristalle, Farbe, Gedanken-Fühlkraft, Berührung und Düfte sind die Heilfrequenzen der Zukunft. Diese sechs Energien werden die Chemie und Apparate ersetzen. Es gibt sieben: Love is the code.

Farbe und Freude sind ein Liebespaar. Farbe ist heilig, Leidenschaft, Erotik, Heilung, sinnlichkeit, Vertrauen.

In der Ebene unserer vierten Haut wird Farbe bewusst, subtil, differenziert, würdevoll und nach den persönlichen Wesensbedürfnissen ausgewählt und psychologisch angewandt.

Das haptische Sinnensempfinden durch Tasten von Trägermaterialien der Farbe wie: Glatt, kühl, rauh, fellig, samtig, metallisch erzeugen mannigfaltige Reize; ebenso die Farben des Regenbogens, die Farben unserer Chakren, Farben essen und schmecken.

Außerhalb des Farbkreises liegen das alles lichtschluckende schwarz und das Licht reflektierende weiß. Silber, die Farbe der Mondin, gold, die Farbe der Sonne. Silber und gold besitzen hohe Schwingungen und heilende außergewöhnliche Kräfte. Eine Besonderheit bietet uns die Farbe  magenta.

In Kombination: Magenta-gold sind uns deren Farbwirkungskräfte auf christlichen Darstellungen von Mariengewändern, Engeln, Heiligen bekannt (goldener Lichterkranz als höchste Aufstiegs-frequenz).

Ees werde licht“, „das Licht scheint in die Finsternis“ - Ursätze der Schöfpung. Licht ist die Grundvoraussetzung für Leben.

Es drängt uns zum Licht - Das Licht der Welt erblicken - Die Wahrheit kommt an‘s  Licht, Buddha erlangt Erleuchtung …

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In allen Kulturen ist das Licht die primäre Erfahrung. Das licht hat viele Nuancen: Mondlicht, Sonnenlicht, Seelicht, Gipfellicht, Feuerlicht, Kerzenlicht. Selbst die Nacht hat ihr eigenes Licht. Es gibt die blaue Stunde: Der Tag verabschiedet sich, die Nacht noch nicht anwesend. Da erfühlen wir leise, sanfte Lichtzwischentöne. Nutzen wir die blaue Stunde zu inspirierenden Geistes-Tor-Öffnungen.

Zitat Goethe: Wär nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt es nie erblicken, läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft, wie könnt uns göttliches entzücken?


© Copyright 2010 Beate Reiber