Atlantis - Spekulation, Hypothese oder Realität?
Topics - History Saturday, 07 August 2010 13:20 | Print |  E-mail
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Atlantis. Bedingt durch klimatische und geologische Gegebenheiten ent­­wickelte sich die rote Rasse auf dem Kontinent Atlantis wesentlich schneller als Menschen in den anderen Gebieten der Erde und hatte bereits bis 60000 v.Chr. eine Kultur mit bescheidener Technologie und einem funktionsfähigen Gemein­wesen für eine größere Anzahl von Menschen ausgebildet.

atlantisDer Kontinent Atlantis erstreckte sich von der Ostküste des heutigen Mittelamerikas bis an die Westküste Europas und war insgesamt etwa so groß wie Mittel­europa. Das Klima war tropisch und das Land sehr fruchtbar. Um diese Zeit kannten die Menschen dort bereits Kohle, Erdöl und Erdgas. Die Natur selbst war zunächst extrem menschenfeindlich wegen sehr vieler wilder Tiere, mit denen man nicht leicht fertig werden konnte. Es gab alle möglichen monströsen Formen, auch sehr große Raubvögel, die den Menschen kräftemäßig weit überlegen und des­halb gefährlich waren. Sehr schnell entwickelte man einfache Technologien wie z.B. mit Erdgas gefüllte Ballons, mit deren Hilfe Lasten transportiert werden konnten und auch einfache Verkehrsmittel. Auch sehr wirksame Giftstoffe sowie Sprengstoffe wurden entwickelt, deren systematische Anwendung gegen die wilden Tiere zu kleineren Umweltkatastrophen führte.


Erste Auswanderungs­wellen fanden deshalb um 50 000 v.Chr. nach Westen und Osten statt, nämlich nach Nordamerika und nach Europa. Die nord­amerikanischen Indianer könnten deshalb nicht, wie geglaubt wird, über die zugefrorene Beringsee ein­ge­wandert sein, sondern kamen vielleicht von Atlantis. In Europa hinterließen die Atlanter ethnologisch etliche Spuren. So glaubt man zum Beispiel, daß die Basken direkte Nach­fahren der Atlanter aus dieser ersten Aus­wanderungswelle seien.

Eine große Flutkatastrophe zwang die Atlanter um 28 000 v.Chr. nochmals zu Auswanderungen, weil Teile des Kontinents absanken und im Meer verschwanden. Die Wanderungsströme waren gerichtet nach Mittelamerika und nach Ägypten. Ob es sich bei dieser Flut­katasprophe um die Sintflut handelte oder um eine andere Flut, sei dahingestellt. In der astrophysikalischen Betrachtung der Erd­ge­schichte müssen solche Katastrophen mehrfach vorgekommen sein. Zu dieser Zeit hatten die Atlanter bereits eine weit entwickelte Bau­kunst und Kenntnisse zur Nutzbarmachung einer bestimmten Energie­form, die mittels Pyramiden konzentriert und umgesetzt wurde. Deshalb tauchte die Pyramide in vielfältiger Form auf, sowohl bei großen Bauwerken als auch in der Kunst und bei Gegenständen des täglichen Gebrauchs.

Die Atlanter hatten zu dieser Zeit bereits ein gut entwickeltes und durchorganisiertes staatliches Gemeinwesen mit Gesetzen, einer Verwaltung und mit Machtstrukturen, die so konzipiert waren, daß dieser Staat über viele Jahrtausende stabil existieren konnte. Die Atlanter trieben weltweiten Handel und verfügten über weitentwickelte Technologien. Die Wissenschaften waren weit entwickelt und den Menschen ging es insgesamt gesehen sehr gut. Die Spuren dieser Technologien sind in den Mythen und Sagen, zum Teil aber auch auf bildlichen Darstellungen in Ägypten und in Südamerika zu finden. Der Hubschrauber von Abydos ist vielleicht ein solcher Hinweis und Pizzaro fand in Peru, einem Ziel dieser Auswanderungswelle, immer­hin ein gut ausgebautes Straßennetz mit einer Gesamtlänge von 16000 Km, mit Herbergen und Versorgungspunkten. In der Zeit bis 10 000 v. Chr. ergaben sich in der atlantischen Kultur Entwicklungen zur Deka­denz, zum Machtmißbrauch, Technologiemißbrauch und zum Verfall der inneren Stabilität.

Ein zu erwartender Kometeneinschlag zwang die Atlanter zu einer dritten Aus­wand­er­ungswelle nach Westen und Osten. Im Osten war der Mittelmeerraum be­reits durch andere Kulturen - auch als Resultat der zweiten Auswanderungswelle - be­siedelt, weshalb es zu kriegerischen Aus­ein­ander­setzungen kam, bei denen die Atlanter durch die überlegene Techno­logie dominierten. Nur im späteren Griechenland konnten sie sich nicht durchsetzen. Der Kometeneinschlag fand um 10.000 in Nordamerika statt und führte zu einer katastrophalen Veränderung der Meer- und Landmassen. Bis zu diesem Zeitpunkt war in Nordeuropa noch die Würmeiszeit, bedingt durch eine etwas andere Lage der Pole sowie völlig andere klimatische Bedingungen, insbesondere durch das Fehlen des Golfstroms. Atlantis versank fast vollständig. Nur einige Bergspitzen sind heute noch über Wasser, so zum Beispiel die Azoren und die Bimini-Inseln. Durch die neue geographische Situation strömte warmes Wasser aus dem Golf von Mexiko an die Küsten Nordeuropas, so daß sich dort das Klima wesentlich verbesserte. Warmfeuchte atlantische Luft­massen strömen seither von West nach Ost über den Kontinent und bringen die gemäßigten klimatischen Verhältnisse, die bis heute an­dauern.

Mit dem Untergang von Atlantis ist diese frühe Hochzivilisation voll­ständig vom Erdboden verschwunden. Nur ihre direkten und in­direkten Einflüsse auf andere Kulturen blieben erhalten, wie dies ganz deutlich bei den Ägyptern und einigen Völkern Mittel- und Süd­amerikas der Fall ist. Die Unterschiede in der Baukunst kommen da­her, daß die Auswanderungswellen der verschiedenen Zeitalter je­weils verschieden weit entwickelte Fertigkeiten, Technologien und auch Philosophien mitbrachten. So war die heute sichtbare Bau­kunst des alten Ägyptens, die aus der letzten Auswanderungswelle resul­tierte, weiterentwickelt als diejenige, die man in Amerika aus der zweiten Auswanderungswelle findet.

So weit eine Spekulation über Atlantis.

Dieses so interessante aber auch widersprüchliche Thema soll in der Akademie mit einer eigens dafür gebildeten Gruppe vertieft werden.

Eine sehr interessanten Zeitskala findet sich bei: link_iconwww.joe-boehe.de
Viele weitere Informationen über die Legende von Atlantis finden Sie unter: link_iconwww.atlantia.de