Nach den Lehren der Göttergestalt Hermes Trismegistos gibt es sieben fundamentale Gesetzmäßigkeiten, mit denen man alles erklären kann und nach denen alle Geschehnisse ablaufen. Ist man sich ihrer bewusst und lebt nach ihnen, trägt man die Schlüssel in Händen, mit denen man alle Tore des Lebens für sich öffnen kann – so sagt man.
Alles auf dieser Welt obliegt Prozessen – ständig sich verändernde Ist-Zustände. Diese Veränderungen, von denen jede einzigartig für sich ist, laufen dennoch immer nach den gleichen Mustern ab. Wäre es nicht schön, diese Muster erkennen und für sein leben anwenden zu können, um das Glück und die Freude in sein Leben zu ziehen?
Die sieben kosmischen Prinzipien, aufgeschrieben auf der Smaragdtafel und von Schülern des Hermes Trismegistos, aufgezeichnet im Kybalion werden jetzt in der folgenden Reihenfolge mitgeteilt.
1. Das Gesetz der Geistigkeit:
Alles ist Geist. Das gesamte Universum ist Geist. Geist ist Bewusstsein und Intelligenz. Daher ist alles, was ist, von einer schöpferischen Intelligenz geschaffen worden. So wie beispielsweise ein Haus erst dann gebaut werden kann, wenn ein Architekt (Schöpfer) die Idee davon hat, dann Pläne dazu ausarbeitet, viele Dinge abklärt und in die Wege leitet, Normen einhält. Schließlich kann die Theorie in die Praxis umgesetzt werden und das Haus wird gebaut. Somit steht dahinter ein Geist, eine Intelligenz. So ist es auch mit diesem so perfekt funktionierenden Universum. Da der schöpferische Geist überall ist, leben wir in diesem. Auch wenn unser uns auf die fünf Sinne beschränkendes Ego uns vermitteln will, das dem nicht so ist, ist dies doch die einzige Wahrheit. Dies ist die Quelle unseres Seins, da wir ein Teil dieses Ur-Geistes sind.
Denn: Im Anfang "schwebte der Geist über den Wassern", im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott. Und Gott war das Wort. Bald schuf Gott den Menschen nach seinem Vorbild. Mit all seiner Schöpferkraft. Diese Schöpferkraft ist im Menschen (auf dieser unserer niedrigen Ebene glücklicherweise stark gedrosselt, was auch gut ist, da sich sonst all unsere destruktiven Gedanken und Emotionen – davon haben wir noch viel zu viel – sofort manifestieren und materialisieren würden). Auch Jesus sagte: „was ich kann, könnt auch ihr“ und „du bist Gott“.
Wenn wir uns dessen bewusst werden, dass wir diese Schöpferkraft in uns tragen, besitzen wir bereits einen großen Schlüssel. Dies ist der Hauptschlüssel zur Meisterung des Lebens.
2. Das Prinzip der Entsprechung:
Dieses Universum besteht aus mehreren Ebenen und Größenverhältnissen. Es ist fraktal aufgebaut. Daher gilt: Wie oben so unten, wie innen so außen, wie im Großen so auch im Kleinen. Auf allen Ebenen wirken demnach dieselben organisatorischen Muster. Dies erkennt man auch, wenn man beispielsweise ein Atom mit einem Sonnensystem vergleicht. In der Mitte der Atomkern oder die Sonne, und darum kreisend befinden sich auf unterschiedlichen Distanzen vom Zentrum die Elektronen oder eben die Planeten. Zwischen diesen beiden Systemen liegen größenmäßig allerdings viele Zehnerpotenzen.
Das Prinzip der Entsprechung gilt sowohl auf der materiellen, physischen als auch auf den seelischen und rein geistigen Ebenen.
Mit dieser Erkenntnis ist man in der Lage nach und nach die Schleier des Vergessens zu entfernen, die noch über uns liegen.
3. Das Prinzip der Schwingung
Alles ist in Bewegung und schwingt. Nichts ist in Ruhe.
Dieses Universum besitzt ein breites Spektrum an verschiedenen Schwingungen und Frequenzen, wobei jede ihre individuelle Eigenschaft und Wirkung hat. Dies wurde auch bereits von der Wissenschaft erkannt und bestätigt. Demnach ist da das elektromagnetische Spektrum, welches einen Teil des Universums ausmacht. Auf unterschiedlichen Ebenen existieren unterschiedlich hohe Schwingungen. Jede Schwingungsebene wird anders wahrgenommen und erlebt. Man kann sich hier als Beispiel einen Ventilator oder ein Rad vorstellen. Ein sich schnell drehendes Rad scheint dem physischen Auge als feststehendes Objekt. Es dreht sich so schnell, dass das physische Auge die einzelnen Speichen nicht mehr wahrnehmen kann.
4. Das Prinzip der Polarität:
Alles hat seine zwei Seiten – seine beiden Pole. Nord- und Südpol, Plus- sowie Minuspol. Oben und unten, links und rechts. Jedem Schatten steht ein Licht gegenüber.
Alles besitzt ein Paar an Gegensätzlichkeiten. Diese Gegensätze sind in ihrer Qualität gleich, jedoch unterschiedlich in ihrem Grad.
So ist auch jede Wahrheit nur eine halbe – sie hat immer einen Gegenpol.
Ohne Böse kann es auch kein Gut geben. Was wäre der Held in den Märchen nur ohne den Bösewicht? Auch auf unserer emotionalen Ebene gilt dieses Prinzip, da wir sowohl positive, als auch negative Gefühle durchleben.
Du wendest das Gesetz der Schwingung gegen das Gesetz der Polarität an. Damit erreichst Du wahre Meisterschaft. Du kannst nicht erwarten in geistigen Ebenen irgendetwas Produktives zu erreichen, wenn Du nicht gelernt hast, hier auf Deiner momentanen Ebene etwas zu erreichen. Du lernst Deine eigene Schwingung zu erkennen und anzuheben, indem Du Dich auf die andere Seite der Polarität zu bewegst. Und hier gilt, wie bei allem, Übung macht den Meister.
Erst wenn Du mit Dir selbst vorangeschritten bist, dann kannst Du auch die Schwingung anderer Menschen, die Dich beeinflussen oder mit sich selbst nicht klar kommen, allein durch Deinen positiven Willen beeinflussen und anheben.
5. Das Prinzip des Rhythmus:
Alles fließt aus und ein, alles hat seine Gezeiten, alle Dinge steigen und fallen, das Schwingen des Pendels zeigt sich in allem, das Maß des Schwungs nach rechts ist das Maß des Schwungs nach links.
Diese immer wiederkehrende Pendelbewegung sehen wir in den rhythmischen Abläufen wie Ebbe und Flut, der Wechsel zwischen Tag und Nacht, den Jahreszeiten oder den Kreisläufen in der Natur. Ja sogar in größeren kosmischen Dimensionen herrscht dieses Prinzip. So auch beim etwa 25800 Jahre andauernden Platonischen Jahr. Auf geistigen Ebenen wechseln sich Auf- und Abstiegsprozesse ab.
In allem was ist, ist also Bewegung – ein ständiger Fluss der Veränderung und Entwicklung, der auf allen Bereichen der physischen, astralen, mentalen und geistigen Ebenen wirkt und sich zeigt.
Oftmals wird davon gesprochen, dass die Polarität ihrem Ende entgegen geht. Doch nun können wir den tieferen Hintergrund dessen verstehen. Die Polarität kann nicht abgeschaffen werden, doch wir können zum Meister über den Pendelschwung werden. Indem wir den Pendelschwung verstehen und akzeptieren, ihn in unser Leben, Denken und Handeln integrieren, können wir uns über ihn erheben und die Abläufe durch unser Zutun entsprechend unseren Vorstellungen mit dem entsprechenden Gegenpol verändern.
Das Gesetz der Kompensation ist immer in Wirksamkeit, selbst wenn der Rückschwung des Pendels in manchen Fällen mehrere Inkarnationen auf sich warten lässt. Dann reden wir von Schicksalsschlägen, weil wir die "Ungerechtigkeit des Schicksals" nicht einordnen können. Doch niemals wird Dir irgendetwas widerfahren, für das nicht DU SELBST die Ursache gesetzt hast. In diesem oder in einem vergangenen Leben.
6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung:
Jede Ursache hat ihre Wirkung, jede Wirkung ihre Ursache, alles was geschieht, geschieht gesetzmäßig, Zufall ist nur der Name für ein unbekanntes Gesetz. Es gibt viele Ebenen der Ursächlichkeit, aber nichts entgeht dem Gesetz.
Alles, was wir denken und tun, hat seine Konsequenzen, die wir im Außen wahrnehmen können. Aufgrund dieser wichtigen Gesetzmäßigkeit können wir uns gezielt entwickeln, da wir dadurch sehen, ob unser Denken und Tun auch unserer Vorstellung von unserem Leben und Seinszustand entspricht. Erkennen wir Missstände, so sind wir in der Lage, unsere Einflussnahme neu anzupassen und werden die neuen Auswirkungen erleben – wir haben uns entwickelt.
7. Das Prinzip des Geschlechts:
Geschlecht ist in allem, alles hat männliche und weibliche Prinzipien. Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen.
Geschlecht hat hier nichts mit der Sexualität, also den körperlichen Unterschieden zwischen Mann und Frau zu tun. Hierbei geht es um Energieformen, die auch als positiv (männlich) und negativ (weiblich) bezeichnet werden. Das Aktive und das Passive. Im asiatischen Raum Yin und Yang. Die Aufgabe des Geschlechtes ist einzig und allein das Erschaffen, das Zeugen und das Hervorbringen. Die Aufgabe des männlichen Prinzips ist immer eine bestimmte Energie auf das weibliche Prinzip zu richten. Somit ist es immer das weibliche Prinzip, dass letztendlich die schöpferische Arbeit leistet. Diese Tatsache gilt auf allen Ebenen. Wobei das männliche Prinzip immer die Triebkraft darstellt. Doch zur Verwirklichung der Triebkraft (Ideen, Vorstellungen, Gedanken) benötigt es das weibliche Prinzip. Beide Prinzipien sind immer aufeinander angewiesen und voneinander abhängig. Die männliche Idee könnte sich niemals ohne die weibliche Kraft zur Ausführung verwirklichen. Doch das weibliche Prinzip kann nichts eigenes Schöpferisches verwirklichen, ohne den männlichen Impuls.
Somit gibt es drei Prinzipien:
1. Prinzip = Geist - männlich
2. Prinzip = Seele - weiblich
3. Prinzip = Schöpfung / Materie - Ergebnis aus männlich und weiblich.
Darum gilt es zu erkennen: wenn wir etwas erreichen wollen, egal ob auf geistiger, seelischer oder körperlicher Ebene, der Schlüssel zum Erfolg ist immer die Schulung und Stärkung des männlichen Prinzips, des wahren göttlichen Willens in uns. Erst im Einklang von Yin und Yang, wenn beide in Harmonie miteinander arbeiten, das Ego transformiert und das göttliche Selbst integriert ist, liegt der Schlüssel zu wahrem ausfüllenden Erfolg.
Wir können uns diesen hermetischen Gesetzen nicht entziehen – sie sind immer allgegenwärtig und wirkend. Daher ist unsere Aufgabe zu lernen mit ihnen umzugehen und sie für uns zu nutzen. Überprüfen wir einfach jede Lebenssituation auf die genannten Gesetze und allmählich lernen wir damit umzugehen.
So werden wir zu wahren Welt-Meistern.
Maurice Forgeng

Wir unterstützen öffentliche
Vorführungen des Dokumentar-
films THRIVE, der die wirklichen
Ursachen aufzeigt, warum unsere
Welt nicht gedeihen kann.







