Wir Menschen besitzen ein gewaltiges Machtinstrument, dessen Kraft sich die meisten noch überhaupt nicht bewusst sind. Richtig eingesetzt kann es eine völlig neue Welt erschaffen. Jeder besitzt diese schöpferische Kraft – die Kraft unserer Gedanken.
In unserer heutigen Welt wird darauf nicht viel Wert gelegt. Hier ist nicht so wichtig, wie und an was wir Denken, sondern es wird eher eine gewisse Leistung und eine Anpassung an das System von uns abverlangt. Das heißt, dass wir in der Gesellschaft gewisse Muster lernen sollen, welche wir, wenn es gefordert wird, abrufen können. Dabei müssen wir oft gar nicht so viel nachdenken. Denn das Gelernte wird dabei weitestgehend aus dem Unterbewusstsein abgerufen – so wie etwa das Autofahren, wobei wir zwar komplexe Bewegungsabläufe ausführen, allerdings ohne darüber nachzudenken.
Damit die Menschen nicht auf den Gedanken kommen, über ihre wahren Potenziale nachzudenken, gibt es Medien wie Zeitschriften, das Fernsehen etc., welche uns eine Vielzahl an Themen und Nachrichten, oftmals Klatsch und Tratsch, anbieten. Dies hat den Zweck, unsere Denkkapazitäten auszufüllen und uns von uns selbst abzulenken. Bei den Nachrichten sagt das schließlich schon das Wort an sich: da werden Themen und Ereignisse nachgerichtet, damit wir uns daNach-richten.
Doch was ist das wahre Potenzial unserer Gedanken?
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass nur rund 5% unserer alltäglichen Gedanken wirklich positiv und klar sind. Der Rest ist ein Wirr-warr aus Sorgen, Bedenken und Ängsten. Daher ist es wichtig sich stets seiner eigenen Gedanken bewusst zu sein. Denn unsere Gedanken werden zu Worten, unsere Worte werden zu unserem Charakter und unser Charakter wird zu unserem Schicksal.
Ein wunderbarer wissenschaftlicher Beweis für die Macht der menschlichen Gedanken ist der bekannte Placebo-Effekt . Dabei glaubt bzw. ‚weiß’ man, dass man durch z.B. ein Medikament oder eine Operation von seiner Krankheit befreit wird. Obwohl das Medikament bzw. die OP nicht echt ist, ist der Patient so sehr von der Richtigkeit der Sache überzeugt, dass der Geist durch diese feste Überzeugung den Körper dazu bringt, entsprechende Moleküle zu produzieren, welche eine Gesundung des Körpers bewirken. Diese vielfach wiederholten und bestätigten Experimente sind beachtenswert, da sie unseren Alltag komplett auf den Kopf stellen könnten, würden wir uns ihrer Lektion voll bewusst werden.
Auf der anderen Seite existiert aber auch der so genannte Nocebo-Effekt. Dabei ist eine Person fest von der negativen Wirkung eines Objektes oder einer Sache überzeugt, obwohl es dadurch eigentlich keinen messbaren Einfluss auf die Person ausübt. Ein Beispiel: eine Person wird über die Nebenwirkungen eines Medikamentes vor dessen Einnahme aufgeklärt. Diese Nebenwirkungen kann das Medikament allerdings gar nicht verursachen. Trotzdem tauchen eben jene Nebenwirkungen bei der Person einige Zeit nach Einnahme des Medikamentes auf. Weil die Person davon überzeugt war, hat auch hier wieder der Geist dafür gesorgt, dass genau diese Nebenwirkungen entstehen.
Aus diesen Tatsachen lässt sich nun schlussfolgern, dass unsere Gedanken unser komplettes Leben steuern. Was wir denken ziehen wir, getreu dem Gesetz der Resonanz, in unser Leben. Somit können wir auch niemand anderes für unsere Erlebnisse und Schicksale – sowohl positive als auch negative – verantwortlich machen. Es sind immer wir, die die Welt um uns herum erschaffen. Sobald wir damit anfangen, unsere Gedanken zu kontrollieren, fangen wir automatisch auch an, unser Leben zu kontrollieren. Unsere Umwelt ist demnach nichts anderes, als ein Spiegelbild unseres Geistes.
Dies kann man beispielsweise ganz bewusst durch wiederholte Affirmationen erreichen (Ich bin gesund, glücklich, der Größte, selbstbewusst, liebe mich etc. oder mit Einbeziehung einer positiven Emotion: Ich liebe es … zu sein). Einige Menschen bündeln auch durch Gruppenmeditationen ihre positiven Gedanken, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, da dadurch die Kraft der Gedanken um ein Vielfaches gesteigert werden kann.
Aber es würde auch erst einmal genügen, wenn jede Person für sich weiß, was sie will und wie ihr Leben aussehen soll und dabei noch unterscheiden kann, welche die eigenen und welche fremde, übernommene Gedanken sind. Je mehr wir uns diesen Aspekten bewusst sind, desto eher sind wir der Führer unseres Lebens.
http://www.kraft-der-gedanken.com/
http://www.wendezeit.ch/die-kraft-der-gedanken-wirkung-gedankenkraft
Maurice Forgeng

Wir unterstützen öffentliche
Vorführungen des Dokumentar-
films THRIVE, der die wirklichen
Ursachen aufzeigt, warum unsere
Welt nicht gedeihen kann.







